2018 wird das Jahr der smarten Lautsprecher

Bereits 2017 gehörten smarte Lautsprecher zu den meistverkauften Technik Produkten. Vor allem Amazon konnte mit dem Echo, Echo Dot und später auch mit dem Echo Show eine große Masse an Nutzern mit Smart Speakern ansprechen. Neben Amazon hat aber auch Google mit Google Home seinen Assistenten in die Wohnzimmer gebracht. 

Laut den Marktforschern von Canalys wird sich das Interesse an smarten Lautsprechern im Jahr 2018 noch weiter steigern. Die Nachfrage soll stark steigen und auch das Angebot wird sich durch weitere Mitbewerber erhöhen. Neben dem Amazon Echo und dem Google Home steigen auch Apple mit dem HomePod und Samsung mit ihrem Smarten Speaker mit in das Geschäft ein. So sollen laut Canalys weltweit über 56 Millionen smarte Speaker im Jahr 2018 verkauft werden.

Apple könnte vom Aufschwung profitieren

Apple ist meist nicht der Erfinder neuer Technologie. Sie steigen erst in den Markt ein, wenn das Produkt (meist) auch wirklich Marktreif ist. Das war unter anderem auch bei den Smartwatches so, als Apple mit der Apple Watch eingestiegen ist. Jahre zuvor gab es von der Konkurrenz bereits smarte Uhren, Apple war einer der spätesten Einsteiger. Dennoch belebt Apple mit seinen Produkten den Markt und krempelt ihn meist um. Das war auch beim iPod oder beim iPhone der Fall.

Jedoch könnte es beim HomePod etwas anders sein. Im Gegensatz zu anderen Produkten, die zu früh von der Konkurrenz auf den Markt gebracht wurden, haben Amazon und Google sich bereits mit guten Produkten etabliert. Amazon Alexa und Google Home funktionieren besser als Siri, weshalb Apple lediglich durch ihr Öko-System und einen viel besseren Klang der Lautsprecher punkten könnte. Eine wichtige Rolle wird Apple aber auch in diesem Markt spielen, gerade bei HomeKit Nutzern ist ein Umstieg von Amazon Echo oder Google Home durchaus denkbar.

HomePod kommt erst Anfang 2018

Ursprünglich sollte der HomePod Ende 2017, passend zum Weihnachtsgeschäft, erscheinen. Zwar vorerst nur in den USA, jedoch wäre der Zeitpunkt für Apple passend gewesen. So kam es aber nicht, Apple hat den Release um ein paar Monate nach hinten verschoben. Vermutlich ist das auch der richtige Weg gewesen, wenn das Produkt noch nicht 100% fertig ist und die Software ausgereift entwickelt wurde. Gerade bei einem Preis ab 349$ sollte der Speaker allen Ansprüchen des Kunden genügen, denn die Konkurrenz bietet bereits Alternativen ab 25€ (im Angebot).

Quelle(n): MacLife, Canalys, recombuheavyeditorial