Betriebssysteme – iOS & Android – Teil 2

WEITER GEHT ES MIT TEIL 2 MEINER WISSENSREIHE “BETRIEBSSYSTEME – IOS UND ANDROID” (ZEITLEISTE MOBILER GERÄTE UND BETRIEBSSYSTEME). HINWEIS: SIE SIND NICHT BERECHTIGT DEN FOLGENDEN TEXT ZU VERWENDEN, BEARBEITEN ODER WEITERZUGEBEN.

Zunächst sollte geklärt werden, was der Unterschied zwischen einem mobilen Betriebssystem und dem eines Desktop Computers ist.

Mobile Betriebssysteme, und das galt besonders vor einigen Jahren, müssen mit viel weniger Ressourcen auskommen. Mit Ressourcen sind beispielsweise Prozessorleistung, Grafikleistung oder Menge an Arbeitsspeicher gemeint.

Das Display eines mobilen Gerätes ist meist kleiner als das eines Desktop Computers. Außerdem findet die Eingabe bei modernen Smartphones hauptsächlich über den Touchscreen statt. Beim Desktop Computer geschieht dies mittels Tastatur und Maus.

Alles muss sehr ökonomisch ablaufen, damit dem Nutzer eine möglichst lange Batterielaufzeit zur Verfügung steht. Dazu kommen Faktoren, wie einfache, intuitive Bedienung und Design.

 

Ein mobiles Betriebssystem muss diese Gegebenheiten berücksichtigen und sich entsprechend anpassen.

Das Grundprinzip unterscheidet sich kaum vom Desktop Betriebssystem, jedoch müssen andere Aspekte viel intensiver in Betracht gezogen werden.

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1979-1993: Die Prozesse der Mobiltelefone werden über ein eingebettetes System gesteuert. Das System wurde speziell an eine Aufgabe angepasst und jeder Hersteller verwendet sein eigenes System. Charakteristisch sind auch: Minimale Kosten, geringer Energie- und Speicherverbrauch.

Solche Systeme findet man übrigens nicht nur bei damaligen Mobiltelefonen, sondern auch heute bei vielen MP3 Playern, Spielkonsolen, Digital Kameras, DVD Playern oder Druckern. (Waschmaschinen, Toastern etc.) Das User Interface, sofern überhaupt eines gegeben ist, ist auf das Nötigste minimiert.

1994: IBM stellt das erste Smartphone vor. Es besitzt einen Touchscreen, eine Email Funktion und einige wenige PDA (Personal Digital Assistant) Funktionen. Die Art und Funktionsweise des Betriebssystems, hat sich im Vergleich zu den Vorgängern jedoch nicht verändert

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1996: Nokia macht es erstmals möglich, über ein Mobiltelefon eine Internetverbindung herzustellen.

2000: Vorstellung von Symbian OS. Es wird das erste offizielle mobile Betriebssystem, welches auf mehreren Geräten funktioniert.

2005: Nokia bringt den ersten „Internet Communicator“ auf den Markt. Damit war das Erlebnis „Surfen“, welches vorher nur am Computer möglich war, auch unterwegs möglich.

2007: Vorstellung des iPhone und iPhone OS. (2010 Umbenennung in iOS)

Mobiltelefon und „Internet Communicator“ kommen zusammen. Erstmals und von nun an immer häufiger, wird der Begriff „App“ (Abkürzung für engl. „Application“), im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet.

2007: Gründung der Open Handset Alliance (OHA) von Google, HTC, Sony, Dell, Intel, Motorola, Samsung und LG, etc.

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2008: Die OHA stellt Android 1.0 vor. Es folgen eine Reihe von Android Mobiltelefonen mehrerer Hersteller. Smartphones mit vielen unausgereiften Funktionen werden von nun an, ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit und Langhaltbarkeit der Geräte zu günstigen Preisen angeboten.

Beginn des „Smartphone-Booms“.

2009/2010: Samsung und andere Hersteller bieten aufgrund der zunächst schlechten Verbreitung des Android Betriebssystem, ihre eigenen mobilen Betriebssysteme an. Schnell werden diese jedoch von Android abgelöst.

2011: Das erste mobile Linux Betriebssystem „MeeGoo“ wird vorgestellt.

2012: Mozilla kündigt „Firefox OS“ an.

2013: Canonical kündigt „Ubuntu Touch“ an.