Betriebssysteme – iOS & Android – Teil 5

WEITER GEHT ES MIT TEIL 5 MEINER WISSENSREIHE “BETRIEBSSYSTEME – IOS UND ANDROID” (ENTWICKLUNGSUMGEBUNGEN). HINWEIS: DU BIST NICHT BERECHTIGT DEN FOLGENDEN TEXT ZU VERWENDEN, BEARBEITEN ODER WEITERZUGEBEN.

Entwicklungsumgebungen:

Um generell Software entwickeln zu können, bedarf es einer IDE (Abkürzung für engl. „Integrated Development Environment“). Also eine integrierte Entwicklungsumgebung.

Diese bestehen im Regelfall aus den folgenden Komponenten:

 

Texteditor:

Ermöglicht die Eingabe von Code. Oft mit Zusatzfunktionen wie: Syntaxhervorhebungen, Autovervollständigungen, Suche ect.)

 

Compiler bzw. Interpreter:

Der Compiler übersetzt die vom Entwickler eingegebene Programmiersprache in eine Form, die vom Computer ausgeführt werden kann. Die Maschinensprache.

Der Interpreter übersetzt den Quellcode nicht in eine aufbewahrungsfähige Objektdatei, sondern liest den Quellcode ein, analysiert diesen und führt ihn sofort aus.

 

Linker:

Erzeugt aus den verschiedenen Objektdateien eine ausführbare Programmdatei. Er hängt die Objektdateien aneinander und wandelt die referenzierten Adressen in ausführbare Adressen um.

 

Zusammengefasst:

Quellcode (Programmiersprache)  —>  Compiler  —>  Objektdatei (Binär)  —>  Linker  —>  Ausführbare Datei (z.B. .exe)

 

 

Debugger:

Hilft dem Entwickler bei der Suche und dem Beheben von Programmfehlern, sogenannten Bugs. In einem Einzelschrittmodus, wird jede Befehlszeile einzeln auf ihre Lauffähigkeit geprüft.

 

Quelltextformatierungsfunktion:

Der Quellcode oder Quelltext, wird nach bestimmten Regeln formatiert. Dies dient lediglich der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit für den Entwickler.

 

 

Umfangreiche IDE’s enthalten oft viele weitere hilfreiche Komponenten wie z.B. eine Versionsverwaltung oder die Möglichkeit zur Erstellung grafischer Benutzeroberflächen.

Zur Entwicklung von Android Apps, wird in der Regel das Programm „Eclipse“ verwendet. Android Entwicklern bleibt es jedoch selbst überlassen, welche Entwicklungsumgebung sie benutzen.

Anders, aber ähnlich, ist es bei iOS Apps. Diese können jedoch nur in Apples „Xcode“ erstellt, getestet und verwaltet werden.