iPhone ohne Kinderarbeit – Apple möchte komplett grün werden

Für Apple ist die Umwelt ein wichtiges Thema, was das kalifornische Unternehmen schon des öfteren öffentlich kundgetan hat. Unter anderem ist dies natürlich der Social Responsibility geschuldet, aber auch um mit gutem Marketing in der Öffentlichkeit zu punkten. Unabhängig davon hat Apple sich nun erneut dazu geäußert, weiter an grünen Produkten zu arbeiten. 

In einem Interview gab die Apple Beauftragte für soziale Initiativen und Umweltschutz bekannt, dass Apple daran arbeite, seine Produkte in Zukunft komplett aus 100% recycelbaren Rohstoffen zu fertigen. Außerdem soll für faire Arbeitsbedingungen gesorgt werden. Natürlich ist damit auch Kinderarbeit dann komplett ausgeschlossen, wie es leider in einigen Ländern in den große (westliche) Firmen produzieren, noch alltäglich ist.

Platz zwei im Umweltschutz-Ranking

Im Umweltschutz-Ranking von Greenpeace belegte Apple im Oktober den zweiten Platz hinter Fairphone. Fairphone hat sich das Ziel gesetzt ein Smartphone zu entwickeln, welches komplett aus recycelbaren Materialien besteht und dessen Rohstoffe in der vollständigen Lieferkette fair gehandelt werden. Kinderarbeit ist damit ebenfalls beim Fairphone ausgeschlossen. Apple plane nun laut Lisa Jackson, der Vizepräsidenten für Umweltschutz und soziale Initiativen von Apple, auf die gleiche Strategie wie Fairphone zu setzen. „Wir haben uns zu 100 Prozent zu recyceltem Material verpflichtet, um unsere Produkte aus erneuerbare Materialien herzustellen. Daran arbeiten wir wie verrückt.“

(Bild: Greenpeace)

Recycelbare Ressourcen reichen nicht

Nur auf recycelbare Ressourcen zu setzen reicht nicht. Wichtig ist es vor allem in den Ländern in denen die Rohstoffe abgebaut werden, dafür zu sorgen, dass diese unter fairen Arbeitsbedingungen geborgen werden können. Apple verzichtet bereits seit Anfang des Jahres 2017 auf Kobold aus der Republik Kongo, in der Kinderarbeit noch an der Tagesordnung steht. In der Republik Kongo sind die Arbeitsbedingungen aktuell noch katastrophal, wie es leider in vielen anderen afrikanischen und auch asiatischen Ländern der Fall ist. Apple ist laut Amnesty International die einzige Firma, die weltweit diese Maßnahmen ergreift.

Thema Umwelt wird für Firmen immer wichtiger

Natürlich sind derartige öffentliche Äußerungen immer auch Marketing und Werbung, auch für Apple. Wenn die Aussagen aber auch in die Tat umgesetzt werden, profitieren wir alle davon. Vor allem, wenn andere Firmen nachziehen. Gerade nicht recycelbare und endliche Ressourcen werden in Zukunft ein Problem werden, weshalb es Sinn macht wie Apple, jetzt schon nach möglichen Alternativen zu suchen. Und die Arbeitsbedingungen sollten hierbei auf keinen Fall außer Acht gelassen werden und immer weiter verbessert werden.