Vivo schafft, woran Apple und Samsung scheitern

Bevor das iPhone X offiziell vorgestellt wurde, gab es immer wieder Gerüchte, wie das Gerät denn entsperrt wird. Durch das neue Design ist der Home Button weggefallen, wodurch auch TouchID weichen musste. Somit schuf Apple FaceID und verabschiedete sich beim iPhone X vom lange genutzten Fingerabdrucksensor. 

Die chinesische Firma „Vivo“ möchte nun auf der CES 2018, der Consumer Electronics Show, in Las Vegas einen Fingerabdrucksensor vorstellen, der in das Display integriert ist. An genau dieser Technologie sind Apple uns Samsung in dem Zeitraum ihrer Update-Zyklen gescheitert. Apple setzt deshalb im iPhone X auf FaceID und Samsung verbannt der Fingerabdrucksensor mehr oder weniger erfolgreich auf die Rückseite der Geräte.

Vivo ist bereits bekannt dafür

Zuletzt wurde Vivo 2017 bereits mit einer neuartigen Fingerabdrucksensor-Technologie in Verbindung gebracht. Sie entwickelten einen Prototypen, der Qualcomms Sense ID System nutzte um per Ultraschall den Finger zu erkennen. Daraufhin dran an die Öffentlichkeit, das Vivo wohl den optischen Sensor „Clear ID“ von Synaptics verwenden möchte. Mit Clear ID lässt sich das Gerät in etwa 0,7 Sekunden entsperren. Das ist zwar langsamer als „normale“ bisherige Fingerabdrucksensoren, die etwa 0,2 Sekunden brauchen, aber immer noch schneller als eine Gesichtserkennung mit 1,4 Sekunden im Schnitt.

Welche Technologie im Endprodukt?

Aktuell ist noch nicht bekannt, auf welche Technologie Vivo nun endgültig gesetzt hat. Die sollte sich aber in den kommenden Stunden klären, wenn das Unternehmen ihr Gerät am 10. Januar 2018 vorstellt. Vivo selbst gehört zu BBK Electronics, zu denen auch Oppo und OnePlus gehören. Der Vorteil ist, dass vermutlich das OnePlus 6 somit auch mit einem Fingerabdrucksensor auf dem Display erscheinen könnte, was sichtlich viele Kunden freuen würde.

Quelle(n): GIGA, CNMO, Chip, mysmartprice